Pflanzliche Entwicklungsbiologie
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Pflanzliche Entwicklungsbiologie

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Bild: Lichtmikroskopische Aufnahme von Phaeodactylum tricornutum. Größenbalken: 5000 nm.

Neben Fragestellungen, welche die Entwicklungsbiologie der Pflanzen betreffen sowie die Lehre im Fachbereich Botanik ist unsere Arbeitsgruppe für die Betreuung der zentralen Einheit für Elektronenmikroskopie zuständig.

Hierbei kommen unterschiedlichste Methoden und Präparationstechniken zum Einsatz. Angefangen beim klassischen Negativkontrastieren von Proteinen oder Mikroorganismen bis hin zur Kryofixierung durch High-pressure Freezing, Gefriersubstitution und Harzeinbettung.

Die so präparierten Proben werden dann für ultrastrukturelle Untersuchungen, Immunogold-Lokalisation oder auch FIB/SEM-Tomographie (3-D-Analyse) genutzt.

Anwendungsbeispiele, verfügbare Methoden und Geräte finden sie auf unseren Seiten in den Rubriken Forschung und Publikationen.

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Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Ultradünnschnittes der photosynthetischen Kieselalge Phaeodactylum tricornutum nach Hochdruck-Gefrieren und Gefriersubstitution (A). Bei stärkerer Vergrößerung des Bereiches (B) werden die vier äußersten Membranen der Plastide sichtbar, welche ein Indiz für den evolutionären Ursprung dieser Plastiden darstellen: Eine sogenannte sekundäre Endosymbiose. ER, endoplasmatisches Reticulum; Go, Golgi-Apparat; Nu, Zellkern; Pl, Plastide. Referenz: Hempel et al., Microbial Cell Factories 10 (2011). Hempel et al., Advances in Plant Biology 5 (2014).